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Wohnen im eigenen Haus

Wohnen im eigenen Haus

Wer ein eigenes Haus besitzt, wohnt im Alter mietfrei. Das Eigenheim ist in den meisten Fällen bezahlt und die kostenmäßige Belastung beschränkt sich hauptsächlich auf die Betriebskosten und auf nötige Reko-Maßnahmen. Grundsätzliche Umbaumaßnahmen wird es (mit steigendem Alter) immer weniger geben – das sollen dann die Kinder bzw. Erben tun.
Jedoch ist das Haus im Alter vor allem eine körperliche Belastung. Sämtliche Instandhaltungsarbeiten, aber schon das Rasenmähen bei hochsommerlichen Temperaturen können anstrengend sein. Hinzu kommt das Sauberhalten einer meist zu großen Wohnfläche. Das alles hilft zwar, fit zu bleiben, aber eines Tages wird man über eine Veränderung nachdenken, das Eigenheim abzugeben.
Wer Kinder im richtigen Alter hat, die also dann selbst nahe am Ruhestand stehen und beruflich nicht mehr ortsgebunden sind, hat da möglicherweise schon eine Lösung seines Problems. In vielen Fällen werden die Kinder weit entfernt vom ehemaligen Zuhause leben und beruflich angebunden sein. Da hilft die alleinige notarielle Umschreibung wenig. Es fehlt jemand, der sich auch vor Ort um sein „neues“ Heim kümmert.
Hinzu kommt, dass zuvor doch meist einige Umbauten nötig sind, um beiden Parteien die gewünschte Privatsphäre zu gewährleisten.
Ist dann alles erledigt, werden die „Alten“ den „Jungen“ eine große Hilfe sein - soweit sie das körperlich  
noch können.
Eine ideale Lösung, da man nicht aus seiner gewohnten Umgebung und dem Bekanntenkreis gerissen wird.

Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf des Hauses oder  die Vermietung der Eigentumswohnung und der Umzug zu Kindern oder anderen nahen Angehörigen, sofern diese über geeignete Wohnflächen verfügen. Dies ist häufig der Fall, wenn ein Partner verstorben ist und so nur relativ wenig Platz (ein eigenes Zimmer) benötigt wird.


Aktualisiert (Sonntag, den 16. Januar 2011 um 18:33 Uhr)

 
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