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Denksportaufgaben

Mit Denksportaufgaben das Gehirn trainieren

Denksportliche Aufgaben liegen voll im Trend. Vom althergebrachten Kreuzworträtsel, Bilderrätsel und „Textaufgaben“ über die neu aufgekommenen Sudoku-Rätsel bis hin zu elektronischen Spielkonsolen der NintendoDS™ und Dr. Kawaschima Gehirn Jogging™ – überall wird mit Hingabe diesen Aufgaben nachgegangen. Und bei weitem nicht nur die ältere Generation ist davon begeistert, aber gerade sie ist es, die daraus den größten Nutzen zieht.

Denken macht fit – zumindest das Gehirn!

Bekannt ist, dass im Alter die Gehirnleistung nachlässt. Genauso bekannt ist aber auch, dass regelmäßiges Training das Nachlassen bremst.
Für viele ist ein Kreuzworträtsel oder ein Sudoku nur ein Zeitvertreib. Hinzu kommt aber garantiert die Genugtuung über eine schnelle und vollständige Lösung einer Aufgabe. Das schafft nicht jeder. Also übt man weiter. Solange, bis man die Perfektion erreicht hat.

Wie funktioniert aber das menschliche Denken?

Das menschliche Gehirn wiegt bei Erwachsenen je nach Geschlecht 1200 bis 1400 Gramm und besteht aus etwa 100 Millionen Nervenzellen. Das ist viel! Es kommt aber nicht auf das Gewicht oder die Anzahl an, sondern darauf, wie gut die Zellen vernetzt sind. Diese Verbindungen, Neuronen genannt, sind von nahezu unendlichem Ausmaß und besitzen eine Gesamtlänge von rund 6 Mio Kilometern. Dabei werden die Informationen nur mit einer Geschwindigkeit von 100 Metern je Sekunde (also „überschaubaren“ 360 km/h) weitergeleitet. Die Anzahl der Verbindungen ist dabei ausschlaggebend für die blitzschnelle Funktion des Gehirns!

Das alles ist viel zu kompliziert, als dass man als Laie darüber nachdenken sollte. Wichtig ist: es funktioniert besser als bei anderen Lebewesen. Das zeichnet den Menschen aus.

Der Mensch war es auch, der den Computer erfunden hat. Diese Geräte sind unheimlich schnell und doch gibt es noch keinen Computer mit der Leistung eines menschlichen Gehirns. Wenn es um reine Zahlenwerte geht, ist der PC deutlich überlegen.

Ein bekannter Arzt und Mentaltrainer hat einmal den Satz geprägt „Use it or lose it!“. Benutze es oder verliere es! Zu gut Deutsch frei übersetzt etwa: „Was Du nicht brauchst, verkümmert!“

Viele Menschen gehen auch im hohen Alter noch sportlichen Aktivitäten nach. Egal ob Wandern, Gymnastik, Schwimmen oder gar Joggen, alle Aktivitäten dienen dazu, die Muskeln zu trainieren. Das Gehirn hat zwar keine Muskeln, aber es kann trotzdem trainiert werden. Tun Sie es!

Besonders ältere Menschen haben die Gabe, ihre Umwelt bewusster aufzunehmen. Das erscheint auch logisch.
Ein junger Mensch empfindet ein am Wegrand stehendes verfallenes Haus als unschön. Ein Senior kann sich möglicherweise noch an „bessere Zeiten“ erinnern und verbindet bestimmte Erinnerungen damit.

Aus den vielen Erlebnissen eines langen Lebens haben Sie als Angehörige der älteren Generation so viel Erfahrungen gewonnen, dass sich eine gewisse „Altersweisheit“ entwickelt hat. Diese ist unabhängig von jeglicher Schul- und Berufsausbildung oder einem Studium und erlaubt ihnen fast immer, eine sachlich, fachlich und moralisch richtige Entscheidung zu treffen.

Aktualisiert (Sonntag, den 16. Januar 2011 um 20:29 Uhr)

 
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