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Eine sinnvolle Geldanlage für Senioren?

Natürlich kann ein Bausparvertrag auch im Alter eine sinnvolle Sache sein. Insbesondere für Häuslebesitzer ist das die klassische Anlage als „Krankenversicherung für das Haus“.

Das Prinzip des Bausparens funktioniert ganz simpel:
Sie schließen einen Bausparvertrag über eine bestimmte Bausparsumme ab.
Dabei entstehen Kosten in Form einer Abschlussgebühr in Höhe von 1,0% bis 1,6% der Bausparsumme.
Der Bausparvertrag wird regelmäßig bespart, wobei kein Sparzwang besteht und jederzeit Sondereinzahlungen möglich sind.

Wenn durch Einzahlungen, Zinsen und ggf. die Wohnungsbauprämie ein bestimmter Prozentsatz von der Bausparsumme (meist zwischen 30 und 50%) angespart ist, und zudem eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist (in Abhängigkeit von der Schnelligkeit der Einzahlungen), kommt es zur Zuteilung des Vertrages.
Das bedeutet, dass der restliche Betrag bis zur Bausparsumme (also die restlichen 50 bis 70%) als Bauspardarlehen ausgereicht wird, meist gegen Sicherung des Darlehens im Grundbuch.

Darann schließt sich die Tilgungsphase an, die eine Rückführung des Darlehens zu günstigen Konditionen ermöglicht.

Wofür kann man einen Bausparvertrag einsetzen?
Kurz gesagt: Mit dem Guthaben des Vertrages können Sie machen, was Sie wollen – es ist Ihr Geld.
Gern auch ein neues Auto kaufen. Für neuere Verträge (ab 1.1.2009 abgeschlossen) büßen Sie dann aber die Wohnungsbauprämie ein.
Das Bauspardarlehen hingegen ist an eine wohnwirtschaftliche Verwendung gekoppelt. Das heißt nichts anderes, als dass damit irgend etwas bezahlt werden muss, was mit Ihrer Wohnung in Verbindung steht. Energiekosten etc. und normale Möbel sind ausgeschlossen, eine Einbauküche wäre aber möglich.

Gern können Sie uns Ihre Vorstellungen nennen und wir sagen Ihnen, ob dafür ein Bauspardarlehen geeignet ist.

Wichtig!
Die seit 1.1.2009 gültigen Neuregelungen müssen Sie kennen! Wer kein Wohneigentum besitzt, ist seitdem in der Verwendung der Gelder stark eingeschränkt. Ohne wohnwirtschaftliche Verwendung und dem daraus resultierenden Wegfall der Wohnungsbauprämie bleibt vom Bausparen nur ein niedrig verzinster Sparvertrag übrig, den man möglicherweise von seiner Bank günstiger und vor allem ohne Abschlusskosten erhält.
Hinzu kommt, dass ein Bausparvertrag mindestens elf Jahre Zeit benötigt, vom Abschluss bis zur schnellstmöglichen Tilgung des ausgereichten Darlehens. Meist aber noch viel länger! Überlegen Sie, ob Sie diese Zeit haben oder ob das Darlehen schlimmstenfalls die Erben belastet.


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Senden Sie uns eine eMail oder rufen Sie uns an! Die Kontaktdaten für diesen Beitrag lauten:
Autor: Frank Ulbricht
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Tel.: 03771/33257 oder 0171/8943900

Aktualisiert (Sonntag, den 16. Januar 2011 um 19:37 Uhr)

 
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